Zettelwirtschaft adé: Wie Jenny Kantor mit Workcraft die Baustelle digitalisiert

Shownotes

Das erwartet dich in dieser Ermittlungsakte:

  • Radikales Ownership statt Ausreden: Wie Jenny in einer männerdominierten Branche durch gezielten Skill-Aufbau von Minute eins an auf Augenhöhe verhandelt.

  • Überleben eines Co-Founder-Splits: Warum unterschiedliche Erwartungen an Krisenzeiten zur schmerzhaften Trennung führten – und wie dieser Tiefpunkt den Weg für das perfekte Gründerinnen-Duo mit Theresa ebnete.

  • Gamification im Customer Discovery: Wie Workcraft in Interviews mit physischen "Coins" arbeitet, um echte Zahlungsbereitschaft von bloßen Wunschträumen der Kunden blitzschnell zu trennen.

  • Bootstrapping als Superkraft: Warum der bewusste Verzicht auf frühes Investorengeld das Team zwingt, ein Produkt zu bauen, für das Handwerker ab Tag eins echtes Geld auf den Tisch legen.

Ressourcen & Links zur Episode:

LinkedIn-Profil von Jenny Kantor

Website von Workcraft: https://workcraft.pro

HIGHEST – Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt

Moderation: Harald Holzer, Geschäftsführer von HIGHEST auf LinkedIn Bartosz Kajdas von STARTUPS FROM SCIENCE auf LinkedIn

Redaktion: Dr. Claudia Becker auf LinkedIn

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Transkript anzeigen

00:00:00:

00:00:00: Ja

00:00:01: es gibt Branchen, da hat man das Gefühl seit Jahrzehnten kämpfen alle mit genau den gleichen Problemen.

00:00:09: Bestes Beispiel die Baustelle Zettelwirtschaft auf dem Amaturenbrett im Baustellenfahrzeug und ein völliges Abstimmungschaos zwischen den verschiedenen Gewerken.

00:00:21: dazu noch staubige Pläne und nervig Verzögerung beim Material.

00:00:26: Und jeder schüttelt genervt den Kopf, aber fast alle sagen am Ende ja nur tja das ist einfach so im Handwerk wir können hier eh nichts dran ändern und das kriegen wir eh nicht gelöst.

00:00:37: Aber stimmt das wirklich oder hat bisher schlichtweg nur die richtige Perspektive gefehlt?

00:00:52: Ein Podcast von HIEST, dem Innovations- und Gründungszentrum der TU Darnstadt

00:00:57: in Zusammenarbeit

00:00:58: mit Startups from

00:01:05: Science.

00:01:11: Ja willkommen bei TU Startup Stories!

00:01:15: Schön dass ihr wieder dabei seid.

00:01:17: Gemeinsam schauen wir uns heute wieder ein super spannendes Thema an.

00:01:21: Hi Bartos schön das wir das heute zusammen moderieren.

00:01:25: Ja total cool.

00:01:26: es freut mich auch ist ein sehr spannendes thema.

00:01:30: Ich kann ja dazu sagen, also ich kenne den Pain.

00:01:33: Als früher, als ich studiert hatte, habe ich mal auf dem Bau ausgeholfen.

00:01:38: Als ich das dann gelesen hatte in dieser Akte bei euch, sie ist rausgezogen, habe gedacht sofort Flashback zu damals.

00:01:45: und genau so war es.

00:01:46: Also ich diese Lieferwagen ... Den Geruch kann ich mich noch daran erinnern.

00:01:51: Und die ganzen Zettel, die vorne der Windschutzscheibe drin lagen.

00:01:55: I feel the pain auf jeden Fall!

00:01:57: Ja, meine Baustelle ist schon ein bisschen her.

00:01:59: Aber ich habe genügend Handwerker in meinem Freundeskreis die alle schon mal von diesem Thema berichten.

00:02:08: Ja und tatsächlich glaube auch dass das ja sehr kommen also sehr ein Problem ist was er häufig vorkommt.

00:02:16: Und vor allem was mich natürlich interessiert ist ja oftmals Challenging wir nicht unbedingt den Status quo weil wir es einfach so hinnehmen.

00:02:24: und ja ein scheinbar festgefahrenes problem ist einfach da und keiner kümmert sich drum, weil jeder denkt ja es ist so oder muss so sein.

00:02:33: Und das ist also echt was ich sage manchmal echt herausfordernd!

00:02:39: Absolut ja.

00:02:41: aber genau diesen Blick bringt unsere heutige Gästin mit die Jenny.

00:02:45: Jenny Kantor studiert an der TU Darmstadt Cognitive Science.

00:02:50: Das ist eine faszinierende Mischung aus Informatik Psychologie Neurobiologie und Philosophie Eigentlich eine unglaubliche Kombination.

00:03:00: Sie ist also gewissermaßen eine Expertin darin zu verstehen, wie wir Menschen denken, wie Entscheidungen zustande kommen und wie wir in komplexen Systemen agieren.

00:03:14: Und als Ecombilitone vom alltäglichen Zettelchaos, wie du gerade beschrieben hast den Verlegten Lieverschein und den Schimpftiraden auf Baustellen in allen möglichen Sprachen erzählte... war er im Deckergeist sofort geweckt.

00:03:31: Ja und Jenny Cantor, das ist unsere Fallakte heute und die Person, die da losgelegt hatte, die hatte jetzt nicht einfach so im stillen Kämmerlein einfach mal so ihre theoretische Musterlösung entwickelt?

00:03:48: Nein!

00:03:49: Sie ist wirklich raus gegangen dort wo der Schmerz entsteht nämlich auf die Baustellen.

00:03:56: Und sie hatte durch ihr Wissen an der Universität natürlich auch, weil sie auch Teile Informatik drin hatte eine rudimentäre Software gebaut und hat dann echt mit den Leuten gesprochen.

00:04:08: Und das Gespräch gesucht mit diesen Betrieben.

00:04:12: Genau diese ehrliche ungeschminkten Reaktionen vor Ort – Das war eigentlich der Funke für Sie wo es dann interessant geworden ist.

00:04:21: Hören wir mal rein was Jenny dazu zu sagen hat!

00:04:27: und dann hat er quasi gesagt, ja lass uns doch mal aus Scherz irgendwie eine Software bauen.

00:04:31: Und dann habe ich einfach gedacht, ja gut, ich gehe jetzt mit dieser halbfertigen irgendwas Software geht ich einfach auf Baustellen, spreche mit den Betrieben und ich glaube dieses Prinzip von Ich teste das einfach mal aus und traue mich die Leute anzusprechen zu fragen was deren Wünsche und wie sie das wünschen ist, das zieht sich irgendwie immer noch durch.

00:04:54: Weil wir eine sehr hands-on Mentalität haben wie wir die Sachen angehen bedeutet.

00:04:59: eigentlich ist da das entstanden weil wir unerwarteterweise so viel positives Feedback bekommen haben dass dieses Problem so groß ist.

00:05:08: und dann habe ich mich einfach richtig mit dem Handwerk beschäftigt.

00:05:11: also das war der Anfang Und dann hab' ich nicht nur das Handwerk begeistert sondern auch unsere erster Förderer.

00:05:17: in den ersten Monaten nachdem ich mich irgendwie eingesperrt habe Businessplan mal stellt habe, haben wir die Förderung von Hessienair bekommen.

00:05:24: Und das Komet ist super weil es gibt einem auch den Push zu sagen ich mache das jetzt Vollzeit und seitdem ist der Rest Geschichte.

00:05:36: da ist einfach super viel passiert.

00:05:38: seitdem aber dieser Anstoß... Ich gehe jetzt einmal auf eine Baustelle und dann haben wir halt gemerkt wie riesig das Problem ist.

00:05:44: und ja das war so ein bisschen die Story.

00:05:50: Ja super und das ist immer eine gute Idee, sich mit dem Kunden zu beschäftigen.

00:05:54: Zu wissen wie so ein Kunde aussieht was der für Probleme hat.

00:05:58: Und Jenny ist da echt... Hat ne coole Aktion gestartet.

00:06:02: Ist dann wirklich raus ab ins Feld und stellt euch sowas mal bildlich vor.

00:06:07: Eine junge Studentin betritt eine traditionell Männer dominierte Handwerkerwelt in der man Franken gegenüber zumindest mal ein bisschen skeptisch ist Und da bleibt natürlich irgendwie die eine oder andere Augenbraue erst mal oben.

00:06:24: Aber ich finde es ziemlich cool, Janis Haltung ist absolut inspirierend.

00:06:29: Sie setzt her voll auf einen Prädenzib was sie selbst Stradikales auch in der Schiff nennt.

00:06:34: Ja ja auf jeden Fall!

00:06:36: Ich denke auch so in der Analyse wenn wir uns das Ganze so seizieren den Erfolg auf der Spur sozusagen ist das wirklich ein sehr kritisches Element, das man rausgeht und seine Hypothesen testet.

00:06:51: Normalerweise ist es ja immer so, dass viele ja so Sorgen haben abgelehnt zu werden.

00:06:57: Aber das Schöne hier bei Jenny war ja, dass sie ja eigentlich so diesen Push bekommen hat und festgestellt hat Boah auf der Baustelle da will jeder mehr von meiner Lösung erfahren.

00:07:08: Und das ist echt also muss ich sagen total total inspirierend gewesen das in der Akte zu lesen Dass eben das hier so der Moment war wo man sagt okay geht doch schnell raus und schaut, was da eigentlich an Energie vielleicht auch auf der Bauchstelle in dem Fall zu holen ist.

00:07:26: Und das sollte durchaus für unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Beispiel sein!

00:07:31: Die wollen ja immer diese hundert Prozent, diese perfekte Lösung, die arbeiten so lange an der Lösung bis dann schon wieder... nicht mehr obsolet ist und sehr, sehr früh raus das mit anderen besprechen Rückmeldungen holen.

00:07:46: Und es macht letztendlich auch die Lösung oder auch die Kundenlösung auf jeden Fall besser.

00:07:52: Jenny hat auch ein tolles Ding.

00:07:54: Das hast du auch erwähnt nämlich mit dem radikalen Ownership.

00:07:58: Es ist mich sehr interessant was sie damit versteht.

00:08:01: da hören wir auch jetzt mal rein weil es echt wichtig ist sozusagen für den weiteren Verlauf

00:08:09: Was ich habe da eine beziehliche Meinungszug, vielmehr erfahrender weil ich das Gefühl habe.

00:08:15: Es ist wichtig es zu thematisieren dass ich quasi oder man als Frau gründet.

00:08:20: aber Teil des Teil der Lösung ist meiner Meinung nach zu sagen Ich bin halt eine Individuen was irgendwie die Affinität hat zu gründen und was eigenes zu machen.

00:08:30: Und dann sind meine Skills wichtig.

00:08:33: und es ist oftmals so dass also ich hab da halt die meinung Das ist so ne Art von radikales Ownership auch ist.

00:08:42: Also ich kann sehr viele Themen auch quasi nach außen delegieren an dieses, ja ich bin halt eine Frau und deswegen werde ich manchmal einen Punkt nicht so ernst genommen oder es dauert länger bis man mich ernst nimmt und sonst was.

00:08:56: Das ist ein Standpunkt und da ist halt der Ownership ist halt nicht bei mir.

00:09:01: das kann wirklich sein dass die Leute mich weniger ernst nehmen.

00:09:04: Ich denke tatsächlich es ist eine schlaere Position einzunehmen sagen Vielleicht ist da auch ein Black-Mange an Skills, weswegen ich nicht ernst genommen werde.

00:09:15: Oder das habe ich falsch kommuniziert oder ich hab zu viel Raum gelassen für weniger Respekt und dafür suche ich diese Lücke zu schließen und sagen was kann ich vielleicht an Skills aufbauen?

00:09:35: ...wär ernst genommen zu werden, weil das liegt wiederum in meiner Hand.

00:09:38: Also man wird ein bisschen... Man hat schon einige Hürden, das kann man ja nicht leugnen auch als Frau im Männerdominierten Bereich.

00:09:47: aber ich denke immer dann baue ich halt die Skills auf und erstelle Kommunikationssituationen, in denen ich genauso ernstgenommen werde Und das ist für mich ein Gewinn.

00:09:58: also würde ich das nur daran, würde ich dir nur die Schuld geben von Ja, ich bin eine Frau und es wird da nicht ernst genommen dann gewinnt ja niemand.

00:10:06: Aber wenn ich diese Fähigkeiten, dieses Skills aufbaue, dann bin ich die Gewinnerin.

00:10:10: aus der Situation und ich denke es ist sicherlich im Handwerk ein Vorurteil gewesen, dass ich dachte, gut, wenn ich dann auf die Baustelle mitkomme wird halt irgendwie so gedacht was macht denn die jetzt hier auf der Baustell?

00:10:25: Aber eigentlich war's dann eher... Ja also die Handwerker nehmen sich halt gerne Zeit und dann quatschen sie gerne.

00:10:33: Also es ist gar nicht alles ein Nachteil, sondern die lassen sich tatsächlich auch eine wichtige Aspekte gelernt haben.

00:10:41: wenn einen Mann den erzählt wie Sie besser Büro machen sollen kommt das gar nicht so gut weil es dann so'n Belehrendes ist.

00:10:48: aber wenn ich nette Situation erzeugen, in denen ich quasi aufmerksam zuhöre was sind denn eure Probleme?

00:10:54: Und wie können wir vielleicht gemeinsam die lösen?

00:10:56: Das is ganz anderes Narrativ!

00:10:59: Ich glaube dass hat nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile.

00:11:04: Und ich glaube, ich versuche das eher so zu sehen weil über manche Dinge habe ich keine Kontrolle.

00:11:09: aber ich versuch mir die Kontrolle über die Dinge, die ich hab irgendwie zurückzuholen und ich würde eigentlich alle Frauen und Mädchen und egal welchen Alter irgendwie dazu aufrufen ein bisschen mehr zu sich zu stehen und nicht direkt zu denken dass man ja eh nicht ernst genommen wird, sondern zu gucken kann ich diese?

00:11:29: Wie kann ich diesen Respekt mir irgendwie aufbauen?

00:11:32: Also... Ja, Female Founder, Male Founder sagt ja niemand male Founder.

00:11:40: Und es gibt auch keine male Foundervereanstaltungen.

00:11:42: Es gibt nur female Founderveanstaltung und ich finde diese female Founderveranstaltung sind ganz wichtig.

00:11:50: aber man muss die bisschen weniger so meiner Meinung nach so niedlich und nett gestalten sondern mehr lass uns die skills aufbauen, dass wir halt ernst genommen werden.

00:12:03: Ja da steckt viel drin in dem... O-Ton von Jenny, dass wir einmal über das Thema Female Founder natürlich.

00:12:12: Aber was ich toll fand und das auch wieder sozusagen der nächste Baustein, der dazu gekommen ist mit diesem Ownership, ne?

00:12:20: Dass sie sagt hey eigentlich sind doch die Skills wichtig, die man als Entrepreneurinnen ausbildet und da entsprechend aufbaut und das sollte eigentlich gewertschätzt werden!

00:12:31: Und das muss ich sagen, fand ich richtig cool, weil es so absolut selbstreflektierend ist.

00:12:39: Ja und vielleicht habe ich am Anfang der Gründung nicht alles Skills.

00:12:41: also niemand wird alle Skills haben die notwendig sind aber zu erkennen was notwendig ist Und dann letztendlich in die Arbeit zu gehen.

00:12:49: Was baue ich denn auf?

00:12:50: Oder was ist mir besonders wichtig, wie kriege ich den Aufbau hin?

00:12:53: Baue ich da externe Hilfe, schaffe es alleine.

00:12:57: Das ist eine wichtige Erkenntnis und das ist auch für mich mit meiner Historie oder meine Erfahrung durchaus ein Erfolgspaktor.

00:13:07: Wie war das bei dir?

00:13:08: also hast du da als du gemerkt hattest es fehlen Skills, die selber aufgebaut oder wie war der Umgang damit?

00:13:16: Also zunächst will man sichert es nicht eingestehen als Gründer, als junge Gründermann ist eigentlich nahezu

00:13:23: da.

00:13:24: Aber man wird dessen sicherlich belehrt dass das dann nicht so ist.

00:13:30: ja also gibt's auch ein paar Sachen die kann man wie kann man sicherlich alleine.

00:13:34: man kann sich Hilfe von extern holen.

00:13:38: ich habe dann mit einem Business Coach zusammengearbeitet, von dem habe ich sehr profitiert.

00:13:44: Bin heute noch mit ihm befreundet und lebt in Silicon Valley hat auch die... die Erfahrung von internationalen Start-ups mitgebracht.

00:13:54: Und letztendlich auch dieses Thema Leadership, du wächst ja Startup Team ist am Anfang super klein dann hast auf einmal ein paar zehn oder hundert Mitarbeitende und über das keine Ahnung oder hast es nie gelernt wie man damit umgeht?

00:14:09: Und letztlich so System Leadership Kompetenzen auch Management Kompetensen.

00:14:14: Wie organisier ich dann so ein Unternehmen direkt Die die Organisationsform wechselt auch mehrfach.

00:14:21: Die Kommunikationsform und da geht es halt durchaus ein paar Punkte, die man aus dem Freundeskreis profitieren kann von Geschäftspartnern aber auch von professionellen Business Coaches.

00:14:36: Ja hört sich echt spannend an.

00:14:38: ja also man man hört raus ist ein Prozess oder also das ist kein kein Stadium in dem er sich befindet und der bleibt sondern ist alles sehr fluide, man muss sich auch reflektieren und vielleicht auch mitwachsen.

00:14:52: Auch seine Eigenstrukturen überdenken

00:14:55: oder die Organisationsüberdenken.

00:14:56: Du wirst nicht in allen Bereichen top sein können.

00:14:59: Das heißt da wo du blinde Flecken hast sucht ihr jemanden?

00:15:02: In deinem Grunderteam oder im Management-Team, der dann im Prinzip diese blinde flecken wurde selber vielleicht keine besonderen Talente hast, wo die entsprechend mit kompensierten.

00:15:13: Letztendlich geht es darum dass man in einem Team die Kompetenzen und die Skills abdeckt und nicht jede einzelne Person alles können muss.

00:15:23: Ich fand's aber auch schön wenn wir mal zurück zu Jenny kommen.

00:15:26: das ist natürlich sagt also das Label Female Founder oder sowas ist gar nicht so wichtig sondern wirklich da Bezug zu nehmen auf die Skills, die man kann um sich dadurch den Respekt aufzubauen.

00:15:39: Das finde ich eigentlich eine sehr positive Einstellung.

00:15:41: auch dassel gesagt hat okay sie ist in einer männerdominierten Branche aber sie sitzt positiv denn und dann hat es ja das Beispiel genannt wie Schamanze dann sozusagen dort auch ins Gespräch geht mit den potenziellen Kunden.

00:15:55: also das fand ich.

00:15:55: diese positive Einstellungen fand ich super gut und wollte auch nochmal an der Stelle highlighten weil ihr habt mich echt super ja super mitgerissen.

00:16:03: Das kann ich mir ganz gut vorstellen.

00:16:04: Ich kenne sie auch persönlich, wie sie dann ihr Ding macht in so einer Welt und du bist mit... Ja, egal was du machst, du bist ja nie optimal mal bis zu alt, mal zu männlich, zu weiblich usw.

00:16:20: Und letztendlich kannst du zumindest diese Konstellation nicht ändern, muss man das Beste draus machen.

00:16:25: Und es hat Sie mit Sicherheit gemacht oder machte mit Sicherheit?

00:16:29: Und dennoch auch so positiv wie das klingt, wo Licht fällt.

00:16:33: Fällt auch Schatten.

00:16:34: und so ähnlich war es auch bei der Gründungsakte von Jenny denn sie hatte sich oder sie hatte eine sehr schwere Zeit, eine emotional ziemlich zährende Trennungsprozess im Gründerteam.

00:16:47: Und da gab's einen sogenannten Co-Founder Split und das ist dann auch schon ne Zeit gewesen die echt schwierig für sich war.

00:16:57: und ich würde sagen wir hören da mal rein Und dann bin ich gespannt, Harald.

00:17:01: Was du für Erfahrungen auch mit solchen Themen gemacht hattest und wie man mal was Jenny zu diesem wirklich sehr emotionalen Punkt gesagt hatte?

00:17:13: Ja, ich glaube das war eine der schwierigsten Prozesse bisher fast schon.

00:17:20: also das hat auch weil es eben Gründungsteam intern ist und weil man nicht auf dem Schirm hat Also wie viele Probleme das mit sich bringt, auch menschliche und wie man einem guten irgendwie auseinandergehen will.

00:17:35: Und da halt auch eine Gründung ist ja nicht nur ein Uni-Projekt was man an der Seite mal machen kann sondern es ist im zweifeln Projekt für also hoffentlich mehrere Jahre in denen's auch Ups and Downs gibt und man die Ups & Downs gemeinsam erleben will und eben aushalten muss.

00:17:51: Wenn die Hütte brennt, muss sie gerettet werden und das hat dann auch nicht viel mit Work-Life Balance zu tun.

00:17:59: Und genau das mit dem ehemaligen Gründer ist einfach, mit dem wir es begonnen haben, ist dann einfach die Vorstellung seineinander gegangen wie viele Arbeit stecken wir rein?

00:18:08: Wie sieht auch dieses Thema Notfälle retten und diese Notfelle verantworten also nicht nur Aufgaben ausführen haben wir halt ein ehrliches Gespräch geführt und hat gemerkt, dass bei ihm die Voranstaltungen anders sind.

00:18:24: Und das der logische Schritt dann für ihn war zu sagen hey ich möchte das Team dann auch irgendwo verlassen was für mich in einem super entscheidenden Moment einfach schwieriger.

00:18:37: also wir hatten Tester die schon darauf gewartet haben.

00:18:41: Wir haben eine Warteliste, wir haben Leute die uns von überall kennen und unterstützen und da muss das Produkt geliefert werden.

00:18:51: Ja, so ein Trennungsprozess ist schon heftig vor allem sehr kritisch in so einer anfänglichen Phase.

00:18:58: Ich habe mich immer gefragt wie geht man sowas?

00:19:01: Sie verarbeitet man sowass?

00:19:04: Ja ich hab da leider auch Erfahrung mit.

00:19:07: Es nicht nur... Das ist natürlich normaler Prozess und man trifft sich zu einem Startup Man tauscht sich über Werte auf Über gemeinsame Ziele über Founders Stream was auch immer wir an Methoden unseren Gründerinnen und Gründern an die Hand geben.

00:19:24: Und letztendlich kann auch die Situation eintreten, wo halt die Zusammenarbeit nicht mehr passt, wo man andere Vorstellungen, andere Ziele hat, wo es in der Zusammenarbeit Herausforderung gibt – und so selten kommt das gar nicht vor, dass sich Gründerteams nochmal auseinander dividieren, dass eine Gründerin oder ein Gründermal rausgeht, sich die Teams verändern.

00:19:48: was aber fast immer gemeinsam ist bei dieser Situation.

00:19:52: Es ist echt eine große Herausforderung, weil jeder hat ja seinen Job gemacht.

00:19:56: Jeder war für eine gewisse Aufgabe auch verantwortlich und es fehlt auf einmal.

00:20:02: Und so wie Jenny das gesagt hat, es passiert immer zum Unzeitpunkt.

00:20:07: Das gibt keinen guten Zeitpunkt, etwa da warten Kunden.

00:20:11: Bei mir selbst war es eine sehr schwierige Diskussion mit einem Investor.

00:20:16: also zum einen Der Business Case hat bei mir zu dem Zeitpunkt nicht gut funktioniert, also die Erträge waren nicht wie geplant vorhanden und dann geben Gründer und Mitgründer raus.

00:20:27: Ich brauche mehr Kapital und muss ihnen gleichzeitig erklären dass sich die Situation jetzt verändert hat.

00:20:33: Das sind erstmal Diskussionen, die man nicht unbedingt führen möchte.

00:20:38: Aber wenn man diese Herausforderung überstanden hat, das Problem gelöst hat.

00:20:42: Dann geht man damit mit völlig neuem Schwung, mit neuer Energie rein.

00:20:46: jetzt erst recht und jetzt hat man eine neue Konstellation gefunden die dann auch funktioniert.

00:20:52: sowas bei mir in meinem Fall.

00:20:54: so ist es bei vielen Fällen die wir auch begleiten bei heißt und sowas denke ich auch bei Jenny.

00:21:02: Ja richtig denn da springen wir jetzt direkt zu dass nämlich sehr interessant war.

00:21:06: Genau so ähnlich war es.

00:21:09: Und wir hören auch mal da rein, was danach passiert ist nach der Trennung und wie's dann mit Jenny weitergegangen ist und ihrem Startup?

00:21:18: Trotzdem war das eine harte Phase einfach weil die Probleme lösen mache ich ja trotzdem selber.

00:21:25: Genau!

00:21:25: Dann hatte ich den richtig tollen wieder... Also aus dem Tiefpunkt wurde ein neuer Start weil die Theresa, die bei uns UX-UI eigentlich als Externe gemacht hat.

00:21:41: Sie mit ihr verstehe ich mich so gut und wir sitzen jeden Tag sowieso zusammen und haben immer geschärzt, ja wir machen irgendwann mal zusammen was?

00:21:49: Und sie hat dann eigentlich ihre eigene Startup, die verkauft es jetzt auf den Marketplace und hat dann sehr viel mehr Kapazitäten haben wir gesagt, ja komm?

00:21:58: dann probieren wir das gemeinsam und sie kennt das Produkt in und auswendig.

00:22:01: Sie hat es quasi designt.

00:22:03: Sie übernimmt genau die Aufgaben, in denen ich quasi an meine Grenzen komme und wo ich meine Stärken sehe ist ihre Schwäche.

00:22:10: also es hat eigentlich eine gute Ergänzung.

00:22:12: Wir haben jetzt gesagt, wir machen eine dreimonätige Einarbeitung gemeinsam und dann gründen wir das auch zu zweit als Team Und seitdem macht alles mehr Spaß ganz toll jemanden an der Seite zu haben, wo wir auch uns gegenseitig die Ideen challengen.

00:22:28: Also sie hat auch ihre eigene Meinungen zu Themen und das ist gut weil wir uns da quasi auch Kontraste dann sich ergeben und aus diesen Kontrasten gute Diskussionen entstehen und so eine Zusammenarbeit mit der Mentalität, die wir beide irgendwie einen Tag bringen, ist echt schön.

00:22:47: Ja, Jenny hat das so ein bisschen auch berichtet und ich finde es auch nochmal hier.

00:22:52: Das muss ich noch mal highlighten was echt cool ist.

00:22:54: sie sieht wirklich aus aus aus allen Dingen sitzt immer positive.

00:22:59: Ist doch schön oder?

00:23:00: Dass ihr gesagt habt und da hat sich die Tür geöffnet und dabei.

00:23:02: jemand war total cool!

00:23:05: Ja, uns hat ein Punkt dann nochmal herausgestellt das Thema Spaß machen.

00:23:10: Du hast so viele Herausforderungen im Start-up leben.

00:23:13: es muss unterm Strich auch Spaß machen, es müsst ihr Freude bringen, es müsste Energie bringen und es sind insbesondere auf die Menschen im Start up Teams, die dann auch diese Energie bringen wenn du da dann anhörst.

00:23:25: sie haben damit neuem Schwung in Entwicklungsmethoden erst richtig geschärft, die haben mal rausgefunden Was die Kunden wirklich brauchen, die nutzen spielerische Ansätze.

00:23:36: Die gehen mit einem neuen Elan in Interviews rein und das ist dann etwas was vom Mindset her wirklich Erfolg bringen kann.

00:23:45: und dann kann auch so eine Veränderung im Gründerteam absolut wunder bewirken, auch wenn es erstmal sehr schmerzhaft war.

00:23:55: Ja ich denke auch was das Beispiel zeigt ist einmal natürlich diese Art des Netzwerkes.

00:24:01: Die neue Co-Gründerin hat ja schon mitgearbeitet in irgendeiner Form.

00:24:06: Und ich glaube, man lernt sich auch nicht kennen wenn man nicht aus solchen Bezugspunkten auch schafft.

00:24:11: Also sei es jetzt über Netzwerke dass man irgendwo sitzt vielleicht jetzt also Futurey oder bei euch in den Netzwerken und das auch in Anspruch nimmt um sich einfach kennenzulernen und Zeit gemeinsam zu verbringen und dann auch festzustellen okay Wie gehe ich denn jetzt bei der Suche vor, wenn so was passiert?

00:24:30: Also wie entscheide ich mich und suche nach den Werten vielleicht oder Jenny hat das ganz gut ganz schön beschrieben gehabt.

00:24:39: Was ihr dann wichtig war und dieses Challenging untergleichen Und ich finde es ist auch sowas, was natürlich auch an Standorten geschehen kann wo man sich auch trifft Wo man sich austauscht und wo man davon auch noch durchpartizipiert.

00:24:52: Ja nur dieses kennenlernen mein Kaffee trinken reicht nicht Du musst auch ein paar Dinge mal zusammen wegtragen, ein paar Projekte gemachten und Paktspräche zusammen.

00:25:02: Idealerweise ist man einmal durch eine erste Krise gegangen weil da zeigt sich erst das wahre Gesicht von jemandem mit dem man zusammenarbeitete, zusammen gründet.

00:25:12: Ich glaube, dass haben die Wunde, dass ich weiß, dass sie jetzt in der Krise gehabt hätten aber das haben die wohl ganz gut gemacht.

00:25:19: Ja, auf jeden Fall.

00:25:20: Ich finde auch immer Zusammenarbeit ist eigentlich der beste Gradmesser.

00:25:24: wenn man sich unsicher ist so kleinere Projekte zusammen umzusetzen finde ich auch immer ganz ganz nett weil wir dann wirklich Qualität der Arbeitsergebnisse und so.

00:25:34: also wirklich sehr zu empfehlen und auch hier gut gelungen.

00:25:38: Aber Jenny hat sich für einen Weg entschieden, der jetzt nicht klassisch über wie sie funktioniert.

00:25:44: Sondern sie natürlich richtig schnell an den Markt geht und dort befragt und auch direkt im Markt spricht.

00:25:52: Und wir kennen das ist ja so diese Bootstrapping Strategie hatten es auch schon mal hier in unseren Fall Akten auch mal besprochen.

00:25:59: mit Meshcloud zum Beispiel war ja auch so ein ähnlicher Weg.

00:26:02: Ja!

00:26:03: Das ist auch sowas wo ich sage Eier cool diese Kundeninterviews zu bauen, auch mal mit Gamification drüber nachzudenken.

00:26:11: All das ist was Jenny auch in ihren Arbeitsalltag implementiert und es fand ich auch interessant weil's natürlich ein Baustein ist für diesen Erfolg den sie gelegt hatte.

00:26:21: und da haben wir auch mal rein was sie dazu zu sagen hat.

00:26:25: Produktentwicklungstipps also ich glaube das ist natürlich sehr individuell kann jetzt für einen Softwareprodukt sprechen oder für ein Produkt in der Entwicklung, sage ich mal sehr dynamisch ist.

00:26:38: Also wir können schnell was ändern, können schnelle Anpassungen machen.

00:26:42: Da würde ich sagen das es Sinn macht erst einmal mit vielen potenziellen Kunden zu sprechen und gleichzeitig nicht auf alle Ideen anzuspringen die die sagen nur weil sie begeistert sind von einer Sache heißt es nicht dass jetzt alles umgesetzt werden muss.

00:27:00: also da muss ein schlaue Priorisierungen dazwischen geschaltet sein, bevor man alles umsetzt.

00:27:07: Und was ich auch als Tipp geben würde ist in Kastanba Discovery kommen sehr viele neue Ideen und man muss aber immer wieder dazu sagen dass die Zahlungsbereitschaft immer getestet werden muss.

00:27:19: also nur weil ein Feature irgendwie gewollt ist heißt nicht das es is a nice to have oder must half.

00:27:29: Und wie gesagt, wir haben uns da so ein Framework überlegt innerhalb von unserem Team.

00:27:34: Wie wir verschiedene Faktoren mit einfließen lassen und das dieses Framework erweitern wir immer wieder.

00:27:42: aber ich finde es zum Beispiel spannend dass wir mit so Score Points arbeiten, dass die Leute die Feature auf einer Map priorisieren sollen und dann so quasi Coins ausgeben können wo sie denn welches Feature haben wollen.

00:27:56: Das ist so wie eine kleine Gamification, die wir in unseren Interviews einbauen und lauter solche kleinen Sachen.

00:28:04: Und natürlich für die Produktentwicklung, wie gesagt es ist wichtig, dass meiner Meinung nach es wichtig, das innerhalb des Gründungsteams alle Kompetenzen da sein sollen sowohl Marktforschungskompetencen als auch quasi Produkt-Entwicklungskompetenz sind.

00:28:21: Ja, was Sie beschreibt ist extrem wichtig.

00:28:24: Früher hat man das Product Management oder User-Klinik in dann letztendlich zu wissen, was den potenziellen Nutzern wichtig und insbesondere auch die Erzahlungsbereitschaft für einzelne Produkteigenschaften oder Features wie auch immer.

00:28:42: Dies herauszufinden, zu priorisieren – wie sie gesagt hat auch zu gewichten.

00:28:47: Idealerweise macht man eine Product Roadmap was das entsprechend berücksichtigt und die wird man nach jedem Release, heute ist es sehr viel häufiger als vor ein paar Jahren nochmal überarbeiten müssen mit den ersten wichtigen Kunden oder potenziellen Kunden immer wieder Challenge.

00:29:06: Das ist eine ganz normale Prozess in der Software-Entwicklung oder in der Produktentwicklung.

00:29:13: Glaubst du, viele Gründerinnen haben das auf dem Schirm, dass es sozusagen zwei Arten gibt?

00:29:18: Einmal die Abfrage nach dem Problem und dann diese Zahlungsbereitschaft.

00:29:24: Im ersten Schritt nicht!

00:29:27: Im allerersten Schritt gibt's noch nicht mal die Sensibilisierung, dass sich ein Problem lösen muss insbesondere wenn die Gründung aus der Wissenschaft kommt.

00:29:38: aber das ist letztendlich auch den Shop.

00:29:40: denn wir haben weil heißt eben... auf diesen Weg zu setzen und ich kenne kein solcher Produkt, was außerhalb dieses Lösungsrahmen irgendwie zum Erfolg gekommen ist.

00:29:54: Du musst ein Problem lösen, du hast hunderttausend Möglichkeiten Features zu entwickeln.

00:29:59: letztendlich geht es darum die zu priorisieren uns in einem guten Zeitpunkt auch auf den Markt zu bringen.

00:30:08: Ja cool interessant Ja, dann kommen wir auch schon zum Schluss eigentlich unsere Episode hier.

00:30:14: Und da geht es natürlich auch darum um die Zukunft und wie's denn weitergeht.

00:30:21: Und Jenny, die habe ich dann zum Schluss gefragt was sie ja ... Was so ein persönlicher Moment wäre wo sie so richtig stolz sein würde?

00:30:33: Und da hören wir mal rein, was die dazu gesagt hat.

00:30:38: Also ich wünsche mir tatsächlich, dass ich irgendwann mal ein Handwerk habe bei mir irgendwas reparieren lasse und dann kommt er.

00:30:45: Und dann sehe ich das der Worldcraft benutzt.

00:30:47: Das wäre für mich absolut cool!

00:30:49: Ich glaube da würde ich auf jeden Fall ausflippen weil ich es total toll finde.

00:30:56: So anonym?

00:30:57: Ach übrigens!

00:30:59: Ja nicht total anonym.

00:31:00: Ich würde dann glaube ich nicht anonym bleiben.

00:31:07: Nee und fürs Produkt jetzt kurzfristig wünsche ich mir eigentlich, dass wir unsere Pilotphase beginnen können.

00:31:18: Weil wir es ja gerade leider von neu aufbauen müssen durch den Co-Foundersplit und das wir da im Gründerteam auch unsere Skills... auch unsere Skills weiterentwickeln, um das Produkt zu entwickeln.

00:31:32: Da habe ich ja wie gesagt vorher schon gesagt, ich möchte nicht so viel auf externe Expertise mich berufen sondern einfach sagen dann lerne ich es halt selber und mein nächster Step ist es einfach selber zu lernen und dann auch unsere Pilotphase zu machen weil die Betriebe sind da die warten die haben Lust drauf.

00:31:49: wir müssen sie einfach gut umsetzen.

00:31:51: Ja das wird eine anstrengende Zeit weil wir jetzt eigentlich mal schnell aufbauen müssen aber Da lernt man viel, das macht Spaß.

00:32:01: Ja, mega!

00:32:01: Was für ein schönes Bild.

00:32:04: Jenny lässt irgendwas reparieren und der Dachtecker nutzt WorkCraft.

00:32:09: Das ist schon cool nicht?

00:32:12: Ich wünsche ihr, dass ich das mal erleben darf.

00:32:16: Jenny will – wir wissen auch als Mentorin eine andere Gründerin weitergeben wie so viele in unseren Netzwerken.

00:32:24: Es macht doch letztendlich unser Netzwerk unser Ökosystem sehr, sehr spannend und attraktiv.

00:32:29: Und wir drücken alle Daumen, dass Jenny und Theresa die Pilotphase dann gut übersteht und das ist ein richtig cooles, geiles Produkt was die Menschheit oder die Handwerkerwelt auch tatsächlich braucht.

00:32:44: Schöner als wenn es genügend viele gibt, die auch möglichst lange das Produkt an entsprechende Einsätzen und auch begeistert sind.

00:32:53: Und ich denke, da ist ihr auf dem richtigen Weg.

00:32:56: Denn vor kurzem hat sie auch den zweiten Preis beim Hessen-Den-Wettbewerb abgeräumt und im Publikumspreis.

00:33:03: Ich glaube das ist eine schöne Bestätigung die sie jetzt mitnehmen kann für ihre Zukunftsvision.

00:33:09: Wo sie davon vielleicht träumen, dass wirklich dieser Punkt eintritt oder dieser Moment wo ein Handwerker ihres Software benutzt.

00:33:16: Da bist du echt richtig stolz!

00:33:19: Und ja, wir drücken auf jeden Fall die Daumen, dass das alles so klappt und die Pilotphase gut durchläuft.

00:33:28: Ich durfte beim Hessen Ideenwettbewerb auch mit dabei sein, mit im Saal und sehen wie sie sich gefreut hat!

00:33:35: Es hat ja

00:33:37: mit ihren zwei Preisen... Blickungspreis, es waren sehr viele Leute die dann für sie abgestimmt haben.

00:33:43: Weil sie das auch so mega authentisch rübergebracht hat und jeder hat ihr abgenommen dass die ein cooles Produkt entwickeln werden was die Welt die Handwerkerwelten stückweit besser macht.

00:33:56: Super Harald, ihr habt richtig tolle Akten hier drin im Archiv.

00:34:00: Das muss ich wirklich sagen wobei Archiv stimmt ja nicht ganz so weil es ist ja wirklich top aktuelle Akte gewesen.

00:34:06: Trotzdem hat's mir sehr viel Spaß gemacht mit dir gemeinsam da reinzuschauen und zu gucken.

00:34:11: was waren die Bausteine für so ein Erfolg?

00:34:13: Für eine Story hinter Jenny Kanto und ihrem Start-up Workcraft.

00:34:19: Mir hat auch sehr viel Spass gemacht.

00:34:21: herzlichen Dank lieber Bartisch!

00:34:23: Und an euch da draußen viel Dank fürs Zuhören.

00:34:26: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns gerne ein Abo da und ich sag mal bis zum nächsten Mal bei TU Startup Stories!