Die vegane Leder-Lüge: Warum deine Schuhe aus Plastik sind (und wie Hanf die Autoindustrie rettet)

Shownotes

  • Die vegane Leder-Lüge: Warum für eine einzige Handtasche 17.000 Liter Wasser verschwendet werden und herkömmliches Kunstleder oft nur aus Plastik besteht.
  • Von Kolumbien nach Hessen: Wie das Gründerteam zusammenfand und einen kritischen Moment während der Corona-Pandemie überstand.
  • Der Durchbruch namens LOVR: Wie das Spin-off aus Industriehanf eine 100 % plastikfreie und kompostierbare Monomaterial-Lederalternative erschafft.
  • Der Ritterschlag der Automobilindustrie: Warum VW plant, ab 2028 auf das neue Material zu setzen und wie das Startup ein Millionen-Funding einsammelte.
  • Montgomerys Masterclass: Warum das Team alles ist, wie man institutionelle Hilfe nutzt und warum man sich trauen sollte, früh mit unperfekten Prototypen rauszugehen.

Ressourcen & Links:

Revoltech Website & LOVR

Informationen zum TU Darmstadt Spin-Off Label

HIGHEST – Innovations- und Gründungszentrum der TU Darmstadt

Moderation: Harald Holzer, Geschäftsführer von HIGHEST auf LinkedIn Bartosz Kajdas von STARTUPS FROM SCIENCE auf LinkedIn

Redaktion: Dr. Claudia Becker auf LinkedIn

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Transkript anzeigen

00:00:00: Es gibt einen Fall, an dem sich die schlausten Köpfe der Welt seit Jahren die Zähne ausbeißen.

00:00:07: Ein scheinbar unlösbares Problem!

00:00:10: Auf der einen Seite steht unsere Gear nach Leder – wir wollen es für Schuhe, für Taschen, für Autositze.

00:00:18: Auf der anderen Seite steht der Preis abgeholzte Wälder und toxische Chemie… ein stiller Killer für unsere Umwelt …und die Industrie sucht Händeringen nach einem Ausweg.

00:00:31: Bisher ohne Erfolg!

00:00:42: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von TU Startup Stories, heute öffnen wir die Akte Revoltek Und mit dabei ist mein wunderbarer Co-Ermittler aus dem Innovations und Gründungszentrum Harald Holzer.

00:01:16: Harald, grüß dich!

00:01:17: Ich freue mich sehr lieber Bartosz.

00:01:18: Grüß dich auch.

00:01:20: Ja Mensch ich war mal wieder bei euch im Archiv und da gibt es so viele spannende Akten... ...und ich habe mir wirklich eine weitere spannendeakte rausgeholt.. ..und da geht's um einen globalen Milliardennmarkt.

00:01:36: Im Milliardenmarkt geht es um die Suche nach dem perfekten Material, genauer gesagt nach den perfeksten Leder.

00:01:44: Perfektes Leder?

00:01:47: Ich durfte mir vor zwei Jahren in Marokko eine Lederproduktion anschauen.

00:01:50: ich habe immer noch Bilder im Kopf nach super viel Wasserverbrauch und nach Chemikalien, die die Umwelt belasten und ich hab ehrlich gesagt auch noch ein Geschmack in der Nase ist dankfuhrigbar glaube ich, das Wort perfekte Leder ist nicht angebracht.

00:02:11: Wicht es dann sowieso in der Chemiefabrik?

00:02:12: oder wie kann man sich das vorstellen?

00:02:13: Ganz schwächender beißender Geruch ist das!

00:02:16: Okay und was kannst du da sehen?

00:02:20: Ja, wir konnten sehen wie eben die Tierhäute behandelt wurden.

00:02:24: Wie Menschen unter fiesen Bedingungen gearbeitet haben.

00:02:28: Wie viel Wasser verschwendet wurde.

00:02:31: Wie es roch und stank Und ehrlich gesagt hat mich das schon sehr beunruhigt.

00:02:36: Ich glaube ich habe nicht so viele Leder gekauft seit diesem Zeitpunkt.

00:02:39: Man müsste ja mal eigentlich meinen, Leder ist ein Naturprodukt und ist eine gute Sache irgendwie.

00:02:45: Aber es ist doch nicht so der Fall.

00:02:47: Ja

00:02:47: offensichtlich nicht!

00:02:48: Und man vergisst oft, ja es scheint einen Abfall zu sein von der Tierproduktion aber von diesem Abfall zum Produkt ist ein Riesenweg zu gehen, der auch unsere Umwelt unser Leben irgendwie belastet.

00:03:03: Ich hab da auch an dem Punkt meine Ermittlungen gestartet und es ist nämlich so ein echt weitverbreiteter Irrtum, dass man denkt das ist jetzt so ein einfaches Naturprodukt.

00:03:14: Und zack!

00:03:15: Man hat's irgendwie gleich verarbeitet.

00:03:17: denn eigentlich ist die Herstellung von Lädern echt massive Eingriff in die Natur.

00:03:22: Und ich habe dann paar Zahlen auch rausgesucht und ich fand mich super eindruckend oder beeindruckend.

00:03:28: erschreckend was ich dir gern auch präsentieren möchte denn um eine, also einzige Standard-Handtasche aus Rindsleder herzustellen.

00:03:38: Was glaubst du wie viel Liter braucht die Industrie?

00:03:40: Also wie viele Liter Süßwasser braucht denn die Industie für sowas?

00:03:43: Es ist auf jeden Fall ne fünfstellige Zahl!

00:03:45: Ja oder hast du schon mal gut aufgepasst in der Fabrik in Marokko genau.

00:03:51: Wir sprechen über siebzehntausend Liter Süsswasser.

00:03:54: Siebzehnzehnteusend

00:03:55: Liter für eine Tasche

00:03:58: Ja, das ist abartig.

00:04:00: Ich habe mich natürlich gefragt also was sind siebzehntausend Liter?

00:04:04: Wie viele Baden waren und sowas?

00:04:06: aber tatsächlich um einen menschen dreiundzwanzig jahrelang am leben zu halten dass dafür brauchst du die menge an ein siebzen tausend liter.

00:04:15: ja Und diese spur der verwüstung die geht ja noch weiter denn für die herstellung von zehn typischen ledertaschen aus brasilien zum beispiel da muss ein ganzer hektar land gerodet werden Und das ist die Größe eines kompletten Fußballfeldes.

00:04:30: Auch die Rinderzucht hat mittlerweile achtzig Prozent der Abholzung im Amazonas Regenwald, ist dafür verantwortlich – also echt krasse Zahlen über die wir da sprechen!

00:04:40: Ja, das ist schon sehr krass.

00:04:42: und nochmal zu betonen, Leder ist überhaupt kein armloses Abfallprodukt der Fleischindustrie.

00:04:50: Richtig.

00:04:51: Denn das ist eigentlich so, dass Alibi auch der Branche.

00:04:53: den Tierhäute machen bis zu sechsundzwanzig Prozent der Einnahmen großer Schlachthöfe aus und Leder ist einfach ein hoch profitables Geschäft!

00:05:03: Und weil das Image im Keller war suchte man dringend nach einem Ausweg und so erfand man eine clevere Alternative und nannte sie veganes Leder Und die Leute kauften es und fühlten sich gut dabei, aber sie tappten eben in eine Falle.

00:05:21: Eine Falle?

00:05:23: Aber wie verzichten doch bei veganem Leder auf Tierhäute?

00:05:26: haben wir den Fall damit nicht schon gelöst?

00:05:29: Ja, das dachte man halt eben auch lange.

00:05:33: Die klassische falsche Fährte, wie man so schön sagt!

00:05:36: Denn wenn das bisherige vegane Leder ist ein tragischer Kompromiss... Um eben auf diese Tierhäute zu verzichten, griff man zu Kunststoffen.

00:05:49: Etwa seventy-fünf Prozent des Marktes für veganes Leder bestehen aus Poliuretan oder PVC also klassischem Erdöl.

00:06:00: Das ist aber echt ein Marketing-Gag oder?

00:06:02: Veganes Leda Auf meinen Schuhen ist kein Leda sondern eigentlich Plastik.

00:06:08: Ja, so ähnlich wie bei dem Pappbecher in einer anderen Folge von Seras Leaf.

00:06:13: Das ist genau auch da der Fall ja!

00:06:15: Man tauscht im Prinzip das Problem gegen das nächste und da kommt nämlich der chemische Haken.

00:06:22: um Kunstleder herzustellen braucht man so ein textiles Netz im Hintergrund dass auf flüssigem Plastik aufgeschmolzen wird.

00:06:32: Diese verschiedenen Schichten lassen sich später nie wieder trennen.

00:06:36: Es ist eine Garantie für die Mülldeponie und das bestätigt auch unserer Hauptzeuge, nämlich Montgomery Wagner einer der Gründer von Revoltek und da hören wir mal rein was er dazu zu sagen hat.

00:06:51: Dings war.

00:06:51: man sich heutzutage ein Lederausstattung für sein Auto mitbestellt dann sitzt man tatsächlich nicht mehr auf der Tierhaut sondern auf einer Plastikschicht.

00:07:01: Die Spur führt also ins Nichts.

00:07:04: Und wie kamen unsere Ermittler aus Darmstadt denn auf den richtigen Weg?

00:07:08: Ja, die Spurensuche beginnt... ...zwei-tausendsechzehn in Kolumbien und deshalb habe ich auch das Team bisher noch nicht vorgestellt weil hier kommt sozusagen die Auflösung, die der Ermittlungslösungen zusammengekommen sind Denn Lukas Fuhrmann arbeitet dort auf einer Bananenplantage.

00:07:30: Das ist ein Mitgründer von ihm.

00:07:32: Und er sieht das ungenutzte Potenzial von Pflanzenabfällen.

00:07:36: Sein Schulfront, Montgomery Wagner den wir gerade gehört haben, ist zur gleichen Zeit ebenfalls dort und sie teilen denselben Antrieb

00:07:47: auch der Anspruch die Welt besser zu hinterlassen als man sie vorgefunden hat.

00:07:55: Von daher war ich war ich da nicht so überrascht oder habe Lukas jetzt nicht für verrückt gehalten.

00:08:03: Und ja, die gemeinsamen Interessen und unsere Freundschaft haben uns dann wieder zusammengebracht zu diesem Thema, weil ich tatsächlich ja so zu der Zeit, das ist selbst in Kolumbien war aus anderen Gründen.

00:08:19: Ich hatte dort einen Auslandssemester verbracht und ein Praktikum absolviert Und da kamen wir wieder zusammen, da hat uns das Pixel wieder zusammengeführt und ja seitdem habe ich Lukas intensiv begleitet auf diesem Weg aus der Idee dann eine Unternehmen zu machen.

00:08:46: Ja zwei Freunde die an das bessere Glauben im Menschen und auch an die Verbesserung der Welt kehren zurück nach Hessen Und sie holen sich noch den Maschinenbauer Julian Musshöfel ins Team.

00:09:02: Und in dem Jahr zwanzig gründen Sie offiziell das Spin-off der TU Darmstadt.

00:09:08: Ich durfte diese Phase miterleben und stelle mir aber so jetzt die Frage, war dann die TU Darnstadt Barsstation als Ausgangspunkt für die Ermittlung Bartosz?

00:09:19: Ja und auch ihr hattet einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet denn ihr als Innovations- und Gründungszentrum habt sie natürlich massiv unterstützt.

00:09:28: Und Sie bekommen hier Zugang zu den Hightech Laboren in Verfahrenstechnik, hier in der Stadt im Stadtmitte.

00:09:38: und dann kommt auch hier der harte Aufprall in der Realität und das Tal des Todes damals auch durch die Corona Pandemie bricht Also durch die Corona-Pandemie bricht aus und Mitgründer Julian muss das Team aus familiären Gründen verlassen.

00:09:56: Und das ist natürlich ein absoluter Krisenmoment gewesen hier für Revoltag!

00:10:04: Ja, das Risiko auf sich zu nehmen und Unternehmen zu gründen – das war damals so in der Covid-Zeit bei uns allen der Fall.

00:10:16: Das ist ein ganz großes Glück weil ... Das Team-Grundungsthemen ist einfach alles, also ohne irgendwie die vereinten Kräfte hätten wir das nicht so weit gebracht.

00:10:34: Ja Sie haben die Krise überstanden!

00:10:36: Aber was ist jetzt das entscheidende Beweistück?

00:10:40: Was macht Ihr Material so besonders in diesem Kontext?

00:10:44: Ersatz für Leder?

00:10:47: Ja Ihr Durchbruch heißt Lover oder L-O-Vr.

00:10:53: Und da steht für lederfrei, ölfrei, vegan und reststoffbasiert also die Anfangsbuchstaben.

00:11:00: Lederfrei Ölfrei Vegan und Reststoff basiert.

00:11:03: das ergibt das Akronym Lover und sie nutzen dafür Industriehanf genauer gesagt die trockenen Reste von den Feldern wie sonst einfach Verrotten Hanf

00:11:16: statt Plastik.

00:11:17: Das klingt wie Märchen, schroße Goldspinnen!

00:11:22: Wie funktioniert das?

00:11:23: Ja absolut also hanf ist ja schon bekannt dass auch das benutzt worden ist aber hier einfach nochmal reaktiviert worden ist.

00:11:32: und das ist ein absoluter Burggraben.

00:11:34: und sie haben das Problem eben dieser untrennbaren Schichten gelöst.

00:11:39: und in der Fachpresse nennt man das eine Monomaterialtechnologie.

00:11:44: Sie brauchen also keine unsichtbaren Plastiknetzer mehr.

00:11:49: Es ist eine einzige reine Materialschicht aus Handfasern und pflanzlichen Bindemitteln zu hundert Prozent

00:11:57: plastikfrei.".

00:11:58: Das klingt genial!

00:12:00: Das heißt, man kann das Outlet am Ende einfach in die Biotonne werfen?

00:12:05: Ja, theoretisch es ist vollständig kompostierbar Und unter den richtigen Bedingungen zersetzt es sich rückstandslos in etwa mehr als dreihundert Tagen zu näherstoffen.

00:12:18: Wirklich ein einschichtiges Material herstellen, was sowohl recycelbar ist also auch biologisch abbaubar und ja keine halbgabe Nachhaltigkeitslösung darstellt sondern im Vergleich zu anderen neuartigen Lederalternativen, die ein bisschen nachhaltiger sind.

00:12:42: Da wirklich einen konsequenteren Ansatz verfolgen.

00:12:47: Diese Indizien sind schon extrem stark!

00:12:51: Wie reagiert denn der Markt auf dieses neue Material euphorisch zurückhaltend?

00:12:56: Der konservative Automarkt?

00:12:59: Ja ich glaube am Anfang sind erstmal alles skeptisch.

00:13:02: So was hat warum und wie kann das funktionieren?

00:13:06: Aber die Industrie hat natürlich ein Problem, wie wir jetzt anfangs auch erwähnt hatten.

00:13:12: Und die Industie reist ihnen diese Lösung förmlich aus den Händen und interessanterweise hat es Startup auch geschafft gemeinsam mit Volkswagen da mal zu kooperieren.

00:13:26: Und tatsächlich plant VW ab twenty-eightundzwanzig dieses Material in Serienautos einzusetzen.

00:13:34: stark

00:13:35: Ja, auf jeden Fall.

00:13:37: Und Montgomery Wagner der erzählt auch kurz wie das so war mit den in Kontakt zu kommen?

00:13:47: Also VW war in der Tat ziemlich angetan von unserem Produkt.

00:13:55: natürlich gibt es in solchen großen Unternehmen die entsprechende Mengen dann auch verarbeiten können Leute die explizit schauen nach neuen Materialien Materialschaos sozusagen.

00:14:09: Und die hatten uns ausfindig gemacht und kannten natürlich auch andere Lösungen vom Markt, von unserem Produkt- und dem Produktdesign überzeugt.

00:14:22: Sehr stark.

00:14:23: Das ist echt ein Ritterschlag, wenn ein Autokonzern wie VW jetzt einen kleinen Start-up vertraut und Teile der Produktderenlösung dann in eine Serie mit rein nimmt.

00:14:36: Und das ist auch wieder ein Zeichen, wie wir aus der Wissenschaft heraus ein Transfer hinbekommen was dann einen echten Impact auf Wirtschaft und Gesellschaft bringen.

00:14:46: Wir lösen hier ein echtes Umweltproblem

00:14:49: Ja, und ich finde es auch schön.

00:14:51: Und das hat mir Mut gemacht zu hören dass auch die große Industrie bereit ist auch mal was auszuprobieren und solche neue Materialien auch einzusetzen weil das ist halt echt wirklich ein kleines damsche.

00:15:05: der start-up entwickelte neuartige technologie die funktioniert samstag bewiesen und dann einfach zusammen zu kommen mit der inländischen industrie und da einfach dafür zu sorgen dass man auch wirklich einen fußabdruck hinterlässt er sauber ist.

00:15:21: Das hat mich wirklich total fasziniert

00:15:23: Und du musst auch ein Stück des Weges gegangen sein als Revoltech.

00:15:27: Also die Automobilindustrie hat eine sehr, sehr geringe Fehler-Toleranz insbesondere in der Serienproduktion und das heißt RevolTech muss mittlerweile auch einen bestimmten Qualitätsstandard erfüllen um überhaupt in Erwägung oder überhaupt eine Chance zu haben jetzt in eine Serie zu kommen.

00:15:45: Das ist schon ne tolle Sache!

00:15:47: Ich kenne es auch aus anderen Betrieben oder Industrie.

00:15:49: da werden ja die Zulieferer wirklich auf Herz und Nieren überprüft Und auch die Materialien, die Komponenten.

00:15:55: Da muss alles passen.

00:15:57: umso schöner diese Meldung dass es da jetzt auch vorangeht.

00:16:02: Man muss sich das einmal mal vorstellen.

00:16:03: so ein kleines TU-Darmstadt Spinoff erhält über eine Million Euro an Funding und jetzt bereiten sie eben die große Finanzierungsrunde vor Die nächste und wollen das Material weiter skalieren.

00:16:17: Das werden die definitiv schaffen.

00:16:20: Mit dem ersten oder mit den Kunden, mit dem Kundenstamm und den Referenzen, die die aufgebaut haben, da haben sie beste Voraussetzungen dafür.

00:16:30: Absolut!

00:16:31: Also lasst uns das Ganze nochmal zusammenfassen.

00:16:33: ich habe noch am Ende ein kleines Statement vom Montgomery dabei dass wirklich auch wirklich einen großen Impact für mich als Ermittler hinterlassen hat.

00:16:46: Aber fassen wir nochmal zusammen.

00:16:47: Also scheinbar unlösbares Materialproblem wird gelöst von drei Freunden und hier an dem Labor, an der TU Darmstadt, wird das ganze Erforsch bearbeitet.

00:17:01: sie knacken den Fall machen eben aus Handfrästen eine völlig neue saubere Alternative zu Leder- und Plastik und die Industrie hat endlich ihren Ausweg!

00:17:12: Und du durftest schon mal dieses Material Anfassen von Ihnen?

00:17:16: Das fühlt

00:17:16: sich wirklich an wie ein weiches Leder.

00:17:19: Also du wirst keinen Unterschied feststellen, es sieht auch so aus wie echtes Lieder hat nichts mit Plastik zu tun und ich freue mich schon wenn wir das erste Mal auf dem Auto sitzen können der dann über Revolta gelöst ist.

00:17:33: Ja cool!

00:17:34: Ich freue mich auch drauf.

00:17:36: und jetzt kommen wir zum versprochenen Statement von Montgomery.

00:17:39: Ähm

00:17:42: also... Ich hab's schon erwähnt, dass das wirklich das Wichtigste ist.

00:17:50: Vor allem wenn es jetzt um Gründung aus der TU geht oder um Hardware-Themen beispielsweise.

00:17:58: Also tut euch am besten zusammen mit Leuten denen ihr vertraut dann machts auch gleich viel mehr Spaß!

00:18:09: Wenn man ein großes Vorhat, dann schafft man das selten allein.

00:18:13: Das ist wirklich das Allerwichtigste.

00:18:18: Zweiter Punkt ist, sucht euch Unterstützung.

00:18:21: Es gibt es hier in Essen und in Darmstadt aber auch in ganz Deutschland.

00:18:28: Überall haben wir der super öffentliche Institutionen die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

00:18:38: Und dritter Punkt ist, ja habe keine Angst davor früh mit eurer Produktidee rauszugehen oder vielleicht mit ersten Prototypen.

00:18:51: Auch wenn es noch nicht perfekt ist einfach Mut haben raus zu gehen darüber reden sich Feedback reinholen und dann auf dich nahezu fliegt wieder aufstehen.

00:19:04: Das war ein echtes Meisterstück der Ermittlungsarbeit.

00:19:07: lieber Bartosch

00:19:08: Ja, mich jetzt auch gefreut und ich fand nochmal die letzten Tipps von Montgomery wirklich noch mal auf den Punkt.

00:19:17: Es geht immer um so viel, aber sich einfach mal zu trauen loszulegen und zu fragen.

00:19:23: Ich glaube das kam aus dieser Akte raus!

00:19:26: Es ist soviel was eigentlich im Weg steht neues Material herauszubringen.

00:19:30: und trotzdem haben sie es gewagt weil sie diese Vision hatten die Welt zu verbessern zum besseren Ort zu machen.

00:19:37: und ich glaube dass auch etwas was ich mitnehme aus dieser Ermittlungsakte diese Passion die dahinter steckt hinter diesen Gründern einfach und daran geglaubt haben, etwas zu verbessern oder auf der Welt besser machen zu wollen.

00:19:51: Und jetzt haben sie es geschafft!

00:19:52: Hab Mut und macht's einfach!

00:19:55: Super damit schließen wir die Akte Revoltag und wenn ihr bei der nächsten Beweisaufnahme dabei sein soll dann abonniert diesen Podcast hört rein teilt ihn gern mit Kolleginnen und Kollegen und wir freuen uns und ich sage schon mal bis zur nächsten Akte Arald, vielen Dank, dass du dabei warst.

00:20:12: Sehr gerne hat wie immer mega Spaß gemacht

00:20:15: und bis bald!

00:20:16: Ciao.